BioGeoWissenschaften Jobs findest du auf JOBVERDE

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Umweltprobleme können heute nicht mehr nur von Chemikern, Geologen und Biologen gelöst werden - der Biogeowissenschaftler unterstützt.

BioGeoWissenschaften studieren

Die Altlasten produzierender Gewerbe stellen unsere Gesellschaft heute vor große Herausforderungen bezüglich einer Wiedernutzbarmachung der kontaminierten Flächen. Hier gilt es, nachhaltige und wirtschaftliche Sanierungsstrategien zu entwickeln. Diese und andere Umweltprobleme können heute aber nicht mehr von einzelnen Disziplinen wie der Chemie, der Geologie und der Biologie alleine gelöst werden, sondern nur durch deren Vernetzung untereinander. Aus diesem Grunde wurde der Studiengang Biogeowissenschaften unter anderem an der Universität Jena ins Leben gerufen.

Die Studierenden in Jena erlangen während ihres Studiums theoretische und praktische Kompetenzen in den Grundlagenfächern Mathematik und Physik gekoppelt mit einer vertieften Ausbildung im Fach Chemie. Aufbauend darauf werden umfangreiche Inhalte aus den Geo- (Hydrogeologie, Umweltgeochemie, Bodenkunde) und Biowissenschaften (Limnologie, Mikrobiologie) in Theorie und Praxis vermittelt.

Ein Studium der BioGeowissenschaften wird auch von der Universität Koblenz-Landau angeboten - im Bachelor und Master. Es richtet sich an alle naturwissenschaftlich Interessierte, die sich mit den Folgen menschlicher Eingriffe in die Landschafts wissenschaftlich auseinandersetzen wollen. Während der Studienzeit wird Wissen über die funktionalen Zusammenhänge auf den Organisationsstufen Population, Biozönose (Lebensgemeinschaft) und Landschaftsökosystem vermittelt. Während des Studiums wird thematisiert, wie es - hervorgerufen durch menschliche Eingriffe - zu Verlusten in der Biodiversität, der Artenvielfalt und die Beeinträchtigung geoökosystemarer Funktionen (wie z.B. Wasserrückhalt in Flusseinzugsgebieten) kommt. Weitere integrale Bestandteile des Studiums sind die Folgen des Globalen Klimawandels und der nachhaltigen Landschaftsnutzung.

Das Studium der BioGeoWissenschaften wird von der Universität in Koblenz im Bachelor und im Master angeboten. Bei einem qualifizierten Master-Abschluss besteht außerdem die Möglichkeit, mit einer Dissertation zu einem biologischen, geographischen oder interdisziplinär umweltwissenschaftlichen Thema abzuschließen.

Wo arbeiten Biogeowissenschaftler?

Die breite naturwissenschaftliche Ausbildung gekoppelt mit einer fachlichen Spezialisierung in umweltrelevanten Gebieten der Bio- und Geowissenschaften machen die Absolventen ausgesprochen attraktiv für Berufe mit interdisziplinärer Fragestellung im Umweltbereich. Neben Tätigkeiten in Wasserwirtschafts-, Stadtplanungs- und Umweltämtern finden sich weitere Berufsmöglichkeiten in Ingenieurbüros und rohstoffbezogenen Unternehmen - hier vor allem bei Tätigkeiten der Sanierungsplanung und des Abbaus von Schadstoffen - oder in der Anwendung biochemisch-technischer Unterschungs- und Analysemethoden in Bereichen der Biotechnologie.

Somit reichen die Arbeitsfelder von der Umweltanalytik über die Altlastensanierung, Abfallwirtschaft, Agrar- und Forstwirtschaft sowie den Naturschutz bis hin zu Umweltverträglicheitsprüfung, Öko-Auditing, Umweltmanagement und Umweltbildung. Viele Biogeowissenschaftler bleiben auch an den Unis und arbeiten in der Forschung.

Einstiegsgehalt

Das Einstiegsgehalt ist natürlich erstmal daran geknüpft, auf welche Stelle und in welcher Branche man sich bewirbt. Mit einer Bewerbung in einer Behörde, also im öffentlichen Dienst, wird man nach tariflichen Bestimmungen bezahlt. An solche Bedingungen sind Unternehmen in der freien Wirtschaft nicht gebunden.

Das Einstiegsgehalt liegt im Schnitt bei monatlich zwischen 2080 und 3400 Euro: Im öffentlichen Dienst wird man meist der Entgeltgruppe 13 nach TVöD eingeordnet, sodass die Verdienstmöglichkeiten bei 3186 Euro brutto im Monat liegen. In Beratungsfirmen dagegen liegt das Gehalt anfangs eher bei zwischen 2080 und 2450 Euro.

Ähnlich ist das Berufsbild eines Geoökologen.


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