Universum Arbeitgeberranking 2015: Jeder Dritte will bei einem Automobilhersteller arbeiten
Innovative Arbeitgeber im Fokus

Universum Arbeitgeberranking 2015: Jeder Dritte will bei einem Automobilhersteller arbeiten

Für Studierende der Wirtschaftswissenschaften ist erstmals BMW der attraktivste Arbeitgeber, wie das Universum Arbeitgeberranking 2015 zeigt. Auf den weiteren Plätzen folgen Audi, Porsche, Google und Volkswagen.

Für Studierende der Wirtschaftswissenschaften ist erstmals BMW der attraktivste Arbeitgeber, wie das Universum Arbeitgeberranking 2015 zeigt. Auf den weiteren Plätzen folgen Audi, Porsche, Google und Volkswagen.

Meldung und Bilder: universum

Köln, 27.04.2015 Für Studierende der Wirtschaftswissenschaften ist erstmals BMW der attraktivste Arbeitgeber, wie das Universum Arbeitgeberranking 2015 zeigt. Auf den weiteren Plätzen folgen Audi, Porsche, Google und Volkswagen. Bei den angehenden Ingenieuren kann Audi seinen Spitzenplatz vom Vorjahr verteidigen und sich gegen BMW, Porsche, Volkswagen und Daimler/Mercedes-Benz durchsetzen, die die Plätze zwei bis fünf einnehmen. Der Universum Student Survey 2015 zufolge sollte der ideale Arbeitgeber ein attraktives Grundgehalt, ein freundliches Arbeitsumfeld und ein hohes Einkommen in der Zukunft bieten. Für die Studie befragte das Employer-Branding-Beratungsunternehmen Universum mehr als 34 000 Studierende in Deutschland zur Wahrnehmung und Attraktivität von Arbeitgebern sowie zu ihren langfristigen Karrierezielen.

Automobilindustrie attraktivste Branche

Die Automobilindustrie ist für die Studierenden der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften die mit Abstand attraktivste Branche. Jeder dritte Studierende der wirtschaftsnahen Studienfächer würde gerne bei einem Automobilhersteller arbeiten. Stefan Lake, Country Manager Deutschland bei Universum, erläutert: „Die Autobauer erfüllen die Erwartungen der jungen Talente. Sie bieten ein gutes Gehalt, angenehme Arbeitsbedingungen und Sicherheit. Deshalb liegen sie seit Jahren in unseren Rankings vorn.“

Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer setzen Aufwärtstrend fort

Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer sind bei den jungen Talenten wieder populärer. Bei den Studierenden der Wirtschaftswissenschaften liegt McKinsey wie im Vorjahr auf dem achten Platz und kann damit seine Platzierung in den Top Ten festigen. The Boston Consulting Group (BCG) rückt um drei Positionen vor und nimmt nun Platz 16 ein. Auch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften können im Ranking zulegen. PwC (PricewaterhouseCoopers) liegt bei den angehenden Ökonomen auf Platz 13, ein Anstieg um zwei Positionen im Vergleich zum Vorjahr. EY (früher Ernst & Young) rückt ebenfalls um zwei Positionen vor und nimmt nun Platz 19 ein. KPMG auf Platz 24 verbessert sich um eine Position, und Deloitte, auf Platz 39, kann sich um 14 Positionen nach vorn schieben. Stefan Lake: „Die Unternehmensberater und die Wirtschaftsprüfer mit ihren abwechslungsreichen Projekten und ihrer Internationalität sind für die jungen Talente spannende Arbeitgeber. Für die Absolventen ist jedoch häufig unklar, worin sich die Unternehmen dieser Branche unterscheiden – was das ganz Besondere ist, das sie ausmacht. Hier ist noch viel Kommunikationsarbeit zu leisten, denn der Kampf um die Top-Talente wird schärfer.“

Finanzbranche weiterhin mit Gegenwind – internationale Banken werden beliebter

Banken und Versicherungen aus Deutschland können ihren bereits seit einigen Jahren anhaltenden Abwärtstrend im Ranking der attraktivsten Arbeitgeber nicht stoppen. Die Deutsche Bank, in der aktuellen Umfrage auf Platz 21, muss fünf Positionen abgeben, ebenso wie die Sparkassen-Finanzgruppe auf Platz 54. Die Commerzbank verliert sechs Positionen und liegt nunmehr auf Platz 66. Die internationalen Investmentbanken gewinnen demgegenüber weiter an Ansehen. Goldman Sachs auf Platz 29 legt um sieben Positionen zu. J.P. Morgan auf Platz 43 rückt um zwölf Positionen vor.

Erwartungen der jungen Talente an den künftigen Arbeitgeber

Für die jungen Talente ist ein Arbeitgeber dann besonders attraktiv, wenn er ein attraktives Grundgehalt, ein freundliches Arbeitsumfeld und ein hohes Einkommen in der Zukunft bietet. Kriterien, die nur wenig zu einem guten Arbeitgeberimage beitragen, sind dagegen, ob ein Unternehmen nur die Top-Talente rekrutiert, ob Minderheiten akzeptiert werden und ob das Unternehmen sich besonders dadurch auszeichnet, dass es für Gleichberechtigung eintritt.

Work-Life-Balance nach wie vor Top-Karriereziel

Die Work-Life-Balance, also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben, ist für die Studierenden schon seit einigen Jahren das wichtigste langfristige Karriereziel, gefolgt von Jobsicherheit und einer Arbeitsstelle, die intellektuelle Herausforderung bietet. Wenn man die Studierenden fragt, was sie mit Work-Life-Balance verbinden, nennen sie an erster Stelle, dass sich Familien- und Karriereplanung nicht stören und dass die Unternehmen ein positives Arbeitsklima bieten.

Was macht eine gute Führungskraft aus? Feedbackkultur gefragt

Welche Führungskultur in den Unternehmen herrscht, wird von den Studierenden sehr genau registriert. Gewünscht werden Führungskräfte, denen an der Entwicklung und Förderung ihrer Mitarbeiter gelegen ist, die offen kommunizieren und die es schaffen, die Visionen und Werte ihrer Unternehmens glaubwürdig zu vermitteln. Universum-Deutschlandchef Stefan Lake erklärt: „Die Angehörigen der Generation Y bestehen auf regelmäßiges Feedback. Führungskräfte müssen in diesem Punkt umdenken. Die Zeiten, in denen Jahresgespräche ausreichend waren, sind vorbei.“

Hohe Wertschätzung der betrieblichen Altersvorsorge

Von den Zusatzleistungen, die Unternehmen ihren Mitarbeitern anbieten können, ist jungen Talenten die betriebliche Altersvorsorge besonders wichtig. Sie wurde von 44 Prozent der Befragten genannt. Auch Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten werden von den Studierenden sehr geschätzt – diese wurden von 41 Prozent der Studienteilnehmer als besonders wünschenswert erachtet. Der Firmenwagen ist für 30 Prozent der Studierenden eine besonders wichtige Zusatzleisung. Jeweils etwa ein Fünftel wünscht sich eine Beteiligung am Unternehmensgewinn, zusätzliche Urlaubstage, Überstundenausgleich und Gesundheitsförderung.

Wie informieren sich Studierende über mögliche Arbeitgeber?

Den Studierenden steht heutzutage eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, wenn sie sich über potenzielle Arbeitgeber informieren wollen. Ganz oben auf der Rangliste der tatsächlich genutzten Kommunikationskanäle liegen laut der Studie die Sozialen Medien wie Facebook. Aber auch andere digitale Kanäle, etwa Karrierewebseiten der Arbeitgeber, Online-Jobbörsen und Webseiten zum Thema Karriere, sind gefragt.

Weitere Informationen zur Universum Student Survey 2015: http://universumglobal.com/de/studentsurvey2015/



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