Elektromobilität studieren
Kandidaten und Querdenker

Elektromobilität studieren

Elektromobilität ist ein echtes Dauerthema. Nicht nur die Automobilbranche setzt neue Schwerpunkte, auch die Hochschulen ziehen nach und legen einen immer stärkeren Fokus auf nachhaltige Mobilitätslösungen.

Elektromobilität ist ein echtes Dauerthema. Nicht nur die Automobilbranche setzt neue Schwerpunkte, auch die Hochschulen ziehen nach und legen einen immer stärkeren Fokus auf nachhaltige Mobilitätslösungen.

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25.09.2017 - Ein Beitrag von Sandra Gehle

Ob auf Fachmessen oder in der Politik: Elektromobilität ist ein Dauerthema. Die Bundesregierung plante, dass bis 2020 rund eine Millionen Elektroautos unterwegs sind. Wirtschaft, Forschung und Entwicklung werden daher seit Jahren stark gefördert und auch neue Studiengänge werden geschaffen. Auch wenn immer wieder Töne laut werden, die Deutschen Autohersteller würden den Anschluss in Sachen E-Mobilität verpassen, macht das Thema Nachhaltigkeit auch vor der Mobilitätsbranche nicht halt. Ökonomen sehen in der Elektromobilität die Zukunft und die Automobilindustrie wird in den kommenden Jahrzehnten auf E-Autos umstellen müssen, auch unter dem Aspekt globaler Umwelt- und Klimaziele. Um den Verkauf in Gang zu bringen wird der Kauf von Elektroautos seit Mitte 2016 mit Prämien gefördert. Hochqualifizierte Fachkräfte sowie Ingenieure sind für die Branche ein maßgeblicher Erfolgsfaktor.

In den nächsten Jahren wird es also fast unmöglich dem Thema Elektromobilität aus dem Weg zu gehen. Also machen wir lieber das Gegenteil und stellen euch heute einige Hochschulen vor, an denen man Elektromobilität studieren kann.

Hochschule München

An der HM wird seit dem Wintersemester 2011 der Studiengang Elektrotechnik – Elektromobilität angeboten. Nach 7 Semestern Regelstudienzeit kann man hier den Bachelor of Engineering absolvieren. Nach eigenen Angaben werden die Studenten der HM dazu ausgebildet, aktiv sowohl am Klimaschutz als auch an der zukunftsweisenden Mobilität mitwirken zu können, innovative Ideen umzusetzen und dabei die Umwelt zu entlasten. Typische Arbeitsbereiche, wie Elektro- und Informationstechnik bilden dabei die Grundlage und werden ergänzt durch die Bereiche der modernen Fahrzeugtechnik.  

Technische Universität Chemnitz

Die TU Chemnitz hat es sich mit dem 6-semestrigen Studiengang Elektromobilität zur Aufgabe gemacht, einen Hochschulabschluss zu schaffen, der mit den technischen Entwicklungen der E-Mobilitätsbranche mithalten kann. Das Ziel ist die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die damit verbundene Abkehr von schädlichen Emissionen. Das Grundstudium besteht aus mathematisch-physikalischen, elektro- und informationstechnischen und wertstofftechnischen Grundlagen. Ergänzen kann man dieses Wissen nicht nur in den Vertiefungsmodulen, sondern auch in technischen Ergänzungsmodulen, wie Fahrzeugsystemdesign.    

Hochschule Ravensburg-Weingarten

Mit dem Studiengang Elektromobilität und regenerative Energien setzt die Hochschule Ravensburg-Weingarten auf Internationalität. Wer hier zum Sommersemester mit dem Studium anfängt, der studiert auf Englisch. Erstis des Wintersemesters müssen sich mit  Lehr-veranstaltungen auf Deutsch begnügen. Nach dem erfolgreichen Abschluss des B.Eng. können drei verschiedene Masterstudiengänge angeschlossen werden.

Technische Hochschule Ingolstadt

An der THI wird im Studiengang Elektrotechnik und Elektromobilität Know-how in vielen Anwendungsfeldern vermittelt. Nicht nur E-Autos sind interessant. Auch Bahn-, Förder- und sogar Medizintechnik finden sich im Lehrplan wieder, sodass die gesamte Breite der E-technik vermittelt wird. Da die Elektromobilität in verschiedenen reinen und hybriden Antriebsformen immer wichtiger wird, soll der Studiengang genau darauf vorbereiten. Auch die Praxisnähe wird dabei nicht vernachlässigt.

Hochschule Ruhr West

Fahrzeugelektronik und Elektromobilität startet als neuer Bachelorstudiengang an der HRW in diesem Wintersemester. Künftige Fahrzeuggenerationen werden definiert durch die Weiterentwicklung elektronischer Systeme und genau dafür werden die Studierenden ausgebildet. Während des Studiums setzen sich die Studierenden intensiv mit Themen wie Lithium-Batterien, alternative Antriebstechnik oder intelligente Sensoren auseinander. Neben Naturwissenschaften zählen z.B. auch Nachrichtentechnik und Projektmanagement zu den Studieninhalten.

Angehende Studierende mit Interesse an Naturwissenschaften und Technik haben also die Qual der Wahl. Jede Uni setzt unterschiedliche Schwerpunkte und ein zweiter Blick lohnt sich auf jeden Fall. Aber unabhängig davon, für welche Hochschule man sich entscheidet, eins haben alle gemeinsam: die Begeisterung für zukünftige Mobilitätslösungen, die Nachhaltigkeit und technischen Fortschritt vereinen.

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