Grüne Berufsbilder vorgestellt: Die Umweltfachkraft
Kandidaten und Querdenker

Grüne Berufsbilder vorgestellt: Die Umweltfachkraft

Umweltfachkräfte arbeiten an verschiedensten umweltrelevanten Themen und helfen Unternehmen insbesondere die steigenden gesetzlichen Anforderungen umzusetzen.

Umweltfachkräfte arbeiten an verschiedensten umweltrelevanten Themen und helfen Unternehmen insbesondere die steigenden gesetzlichen Anforderungen umzusetzen.

26.05.2017 - ein Beitrag von Hanna Lohoff

Was macht eine Umweltfachkraft?

Als Umweltfachkraft haben Sie eine beratende Funktion für Unternehmen, die in ihre Produktion den Umweltschutz einbeziehen möchten oder müssen. Die Beratung dient dazu, umweltrelevante Rechtsvorschriften einzuhalten und umzusetzen. Wichtige Gesetze sind zum Beispiel:

  • das Bundesimmissionsschutzgesetz,
  • das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz,
  • das Gesetz über die Vermeidung und Entsorgung von Abfällen,
  • das Wasserhaushaltsgesetz sowie
  • die Gefahrgutdeklaration und -entsorgung.

Eine Umweltfachkraft führt neben der beratenden Funktion auch Messungen durch und koordiniert und dokumentiert die Abfallentsorgung, insbesondere von Gefahrengütern, der Unternehmen.

 

Was verdiene ich durchschnittlich?

Das Einkommen variiert je nach Branche, ein typisches Einstiegsgehalt liegt jedoch bei ungefähr 2500 Euro.

 

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Sie können als Umweltfachkraft arbeiten, sobald Sie die Weiterbildung als Fachkraft für Umweltschutz absolviert haben. Während des Berufs müssen Sie jedoch Ihr eigenes Fachwissen im Bereich Umwelt laufend ergänzen und vertiefen. Eine Umweltfachkraft ist stets auf dem neuesten Stand was die Veränderungen im Umweltrecht sowie Weiterentwicklungen im Umweltschutz und im Bereich erneuerbare Energien angeht.


Welche Soft Skills sind hilfreich?

Ein grundlegendes Interesse an Vorgängen in Natur und Umwelt sowie an einer prüfenden und kontrollierenden Tätigkeit ist für den Beruf als Umweltfachkraft von Vorteil. Organisatorische Fähigkeiten sowie ein Talent für überzeugende Kundenberatung sind Soft Skills, die für diesen Beruf ebenfalls nicht schaden können.


Welche Studien-/ Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Mit der Weiterbildung als Fachkraft für Umweltschutz dürfen Sie offiziell als Umweltfachkraft arbeiten. Es werden zudem viele Bachelorstudiengänge im Bereich Umweltwissenschaft oder Umweltingenieurwesen angeboten, in denen Sie sich noch intensiver mit der Thematik befassen. Die Uni Oldenburg bietet zum Beispiel einen Bachelor in Umweltwissenschaften an, in Kassel kann man Umweltingenieurwesen studieren.



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