Grüne Karrieristen im Portrait: Nina Rattay von ForestFinance
Kandidaten und Querdenker

Grüne Karrieristen im Portrait: Nina Rattay von ForestFinance

Nina Rattay leitet eigene Projekte, kümmert sich um die Kundenkommunikation und hält Kontakt mit ihren Kollegen in Panama und Peru. Ihr Job bei ForestFinance wird so schnell nicht langweilig und sie trägt mit ihrer Arbeit täglich zum Umweltschutz bei. Im Interview mit JOBVERDE berichtet sie von ihrer Grünen Karriere.

Nina Rattay leitet eigene Projekte, kümmert sich um die Kundenkommunikation und hält Kontakt mit ihren Kollegen in Panama und Peru. Ihr Job bei ForestFinance wird so schnell nicht langweilig und sie trägt mit ihrer Arbeit täglich zum Umweltschutz bei. Im Interview mit JOBVERDE berichtet sie von ihrer Grünen Karriere.

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07.06.2017 - das Interview führte Hanna Lohoff

JOBVERDE: Warum hast du dich ausgerechnet bei ForestFinance beworben?

Nina Rattay: Dafür gab es verschiedene Gründe. Zum einen hat mich die Idee fasziniert, Bäume zu pflanzen und nachhaltige Aufforstung zu betreiben. Zum anderen fühle ich eine enge Verbundenheit mit Kolumbien und anderen Ländern in Südamerika. Diese beiden Aspekte kombinieren zu können – und das noch in meiner Heimatstadt Bonn! –, hat mich dann spätestens überzeugt, mich initiativ bei ForestFinance zu bewerben. Zum Glück hat´s geklappt!

Was ist deine Aufgabe bei ForestFinance?

Meine Aufgabe ist die Leitung der Kommunikation bei ForestFinance in Deutschland. Ich koordiniere größere und kleinere Projekte, recherchiere zu Themen rund um Wald, Ökologie und nachhaltige Geldanlagen, kümmere mich um die Kommunikation mit unseren Kunden und Interessenten und vieles mehr. Und das gemeinsam in einem tollen, internationalen Team. Auch Schokolade aus Kakao, der aus unseren ökologisch bewirtschafteten Kakaowäldern in Panama und Peru stammt, habe ich schon mehrfach „mitproduziert“, verschifft und verpackt. Das ist das Schöne an meinem Job hier – es wird garantiert nie langweilig!

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Ich fahre mit dem Rad ins Büro, fahre den Rechner hoch und lese und beantworte meine E-Mails. Da wir mit meinen Kollegen z.B. in Panama und Kolumbien zeitversetzt arbeiten, ist das Postfach meistens morgens schon voll. Dazu ein kleines Frühstück am Platz und ein kurzer Austausch mit meinen Team-Kolleginnen zu dem, was heute alles so ansteht. Danach ist dann Zeit, um an den laufenden Projekten zu arbeiten oder auch eventuelle „Notfälle“ zu lösen. Ich erstelle z.B. Berichte für unsere Kunden zu ihren Investments und Waldflächen, entwickle neues Infomaterial mit und entscheide, welche Themen für unseren Newsletter interessant sein könnten. Ich tausche mich viel mit meinen Kollegen im Ausland aus, um immer den Blick auf die Projekte zu haben. Nur so ist es uns möglich, ehrlich und direkt aus den Projektländern zu berichten.

Wie bist du zu deinem Job bei ForestFinance gekommen?

Eine Freundin und ehemalige Kollegin aus der Studienzeit hatte mir von ForestFinance erzählt. Als ich dann mit dem Studium fertig und auf Jobsuche war, ist mir der Name wieder eingefallen. Nachdem ich mir die Website und die Arbeit angesehen hatte, war ich begeistert und sicher: Hier möchte ich gerne arbeiten. Ich habe mich dann per E-Mail initiativ beworben und bin zu einem ersten Kennenlern-Gespräch eingeladen worden. Fast ein halbes Jahr später – ich hatte zu der Zeit noch eine andere Stelle – konnte ich dann als Trainee anfangen. Seitdem bin ich geblieben und habe mich fest in der Kommunikation eingelebt.

Was hast du vorher gemacht?

Während meines Studiums habe ich lange Zeit und viel gekellnert. Auch auf Veranstaltungen, Konzerten und Open Airs habe ich gearbeitet. Das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht und ich bin überzeugt, dass ich durch diese Arbeit unglaublich viel gelernt habe. Auch für meinen jetzigen Job – obwohl beides auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun hat.
Bevor ich zu ForestFinance gekommen bin, habe ich noch ein knappes Jahr im öffentlichen Dienst im Bereich Bildung gearbeitet.

„Ich mache grüne Karriere weil ich überzeugt bin, dass ich mit meiner Arbeit etwas Positives bewege und außerdem anderen Menschen dabei helfen kann, ihre Umwelt zu schätzen und zu schützen.“



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