Politik trifft Praxis: Arbeit weiter denken!
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Politik trifft Praxis: Arbeit weiter denken!

Auf der diesjährigen Zukunft Personal findet ein Futuretalk zum Thema Arbeit 4.0 statt. Teilnehmen werden Staatsekretär Thorben Albrecht, Lufthansa-Personalchefin Dr. Bettina Volkens, Margret Suckale und Markus Köhler.

Auf der diesjährigen Zukunft Personal findet ein Futuretalk zum Thema Arbeit 4.0 statt. Teilnehmen werden Staatsekretär Thorben Albrecht, Lufthansa-Personalchefin Dr. Bettina Volkens, Margret Suckale und Markus Köhler.

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11.08.2017 - Pressemitteilung / Foto: Pfluegl

Die digitale Transformation verlangt von Unternehmen eine ständige Anpassung der technischen Infrastruktur. Doch der Wandel findet nicht allein in den IT-Abteilungen statt. Mitarbeiter müssen umdenken und Neues lernen, immer wieder. Über die Vor- und Nachteile einer lernenden Arbeitsgesellschaft diskutieren hochkarätige Personalexperten aus Politik und Wirtschaft am dritten Tag der Messe Zukunft Personal, die am 19. bis 21. September 2017 in Köln stattfindet.

Der Future Talk ist das Highlight einer Messe, die sich als Taktgeber im HR-Bereich versteht. Renommierte Vertreter aus Politik und Wirtschaft treffen in diesem Rahmen aufeinander, um gemeinsam zu diskutieren, wie die politische Forderung nach lebenslangem Lernen auf Unternehmen übertragen werden kann. Dabei kommt den Personalabteilungen eine Schlüsselrolle zu. Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), und Dr. Bettina Volkens, Personalchefin der Lufthansa, geben in ihren Vorträgen Anregungen für die darauffolgende Podiumsdiskussion mit Margret Suckale, ehemaliges Vorstandsmitglied BASF, und Markus Köhler, Personalleiter und Mitglied der Geschäftsführung bei Microsoft Deutschland. Moderiert wird der Future Talk von Thomas Ramge, der als Wirtschaftsjournalist über die Digitalisierung unter anderem für brand eins und The Economist schreibt.

Experimentieren erwünscht

In seinem Keynote-Vortrag „Arbeit weiter denken – für eine lernende Arbeitsgesellschaft“ plädiert Staatssekretär Albrecht dafür, eine Kultur des lebenslangen Lernens zu etablieren. Er stellt die Initiative „Experimentierräume“ vor, die im Juni dieses Jahres startete. Das vom BMAS initiierte und geförderte Projekt ermutigt Unternehmen, Raum für Arbeitsinnovationen einzurichten und Fehler weniger als Makel, sondern als Teil eines Entwicklungsprozesses zu begreifen. Eine Kultur, die von allen gelebt werden muss – von allen Führungsebenen, den Arbeitnehmern und der Personalabteilung.

 

Eine Frage des Wollens, nicht des Könnens

 

Dass Personalabteilungen einen entscheidenden Anteil an der Etablierung einer agilen Unternehmenskultur haben, zeigt Lufthansa-Personalchefin Dr. Bettina Volkens in ihrem Impulsvortrag auf. Sie führt aus, wie Unternehmen die Wünsche und Bedürfnisse der Arbeitnehmer in den Fokus der Digitalisierung rücken können und erläutert, wie dabei insbesondere der Chief Human Resources Officer in den Prozess eingebunden werden muss. Denn in diesem Prozess ist Können alleine nicht ausreichend, eine agile Unternehmenskultur muss gewollt werden.

 

Lernen von den Vorreitern

 

Einer der Vorreiter zum Thema Arbeit 4.0 ist in Deutschland das amerikanische Unternehmen Microsoft. Als konsequente Weiterführung von Vertrauensarbeitszeit und -ort wurde die Unternehmenszentrale in München Schwabing zu einem Smart Workspace umgebaut, ein Bürokonzept, das mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitsorganisation entwickelt wurde. Markus Köhler, Leiter Personal und Mitglied der Geschäftsführung, wird bei der Podiumsdiskussion von seinen Erfahrungen und insbesondere von den Herausforderungen bei der Umsetzung neuer Modelle in die Praxis berichten.

 

Das Personalwesen als Anker und Motor

 

Nicht nur die Digitalisierung macht ständiges Lernen erforderlich. In der heutigen Arbeitswelt ist nicht mehr der Beste seines Fachs gefragt, sondern derjenige, der mitreißen und begeistern kann. Eine Hauptaufgabe der HR-Abteilung, sieht Margret Suckale daher bei der Auswahl, Führung und Entwicklung von Mitarbeitern und verortet daher HR als Anker und Motor von Unternehmen.

 

Zum Abschluss des Future Talks hat die Zukunft Personal den Duisburger Poetry Slammer Sebastian Rabsahl, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Sebastian 23, geladen. Der von der Wochenzeitung „Die Zeit“ als „großartiger Wortakrobat und scharfzüngiger Denker“ beschriebene Künstler wird am letzten Messetag seine Gedanken zum Thema Arbeit 4.0 präsentieren.

Weitere Informationen zur Zukunft Personal gibt es unter: http://www.zukunft-personal.de



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