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Wie du nachhaltig durchs Studium kommst

Das Studienleben ist oft schon aufregend genug mit seinen vielen Veränderungen, wie soll man seinen Alltag dann auch noch nachhaltig gestalten? Wir haben ein paar praktische Tipps für dich zusammengestellt.

Das Studienleben ist oft schon aufregend genug mit seinen vielen Veränderungen, wie soll man seinen Alltag dann auch noch nachhaltig gestalten? Wir haben ein paar praktische Tipps für dich zusammengestellt.

26.07.2022 | Ein Beitrag von Kira Gretencord | Bild: Element5 Digital, unsplash

Mit dem Uni-Start beginnt ein ganz neuer Lebensabschnitt. Ab jetzt muss viel organisiert und auch Entscheidungen getroffen werden. Wo will ich wohnen? Wie bleibe ich mobil? Wie verbringe ich meine Freizeit? Wie gehe ich mit meinem Budget um? Diese ganzen Frage können im ersten Moment überfordernd wirken, deshalb haben wir dir ein paar Tipps zusammengestellt, wie du deinen neuen Alltag nachhaltig und umweltschonend bestreiten kannst.

Zusage, Uni-Start, was jetzt?

Das Uni Leben zu beginnen ist spannend und aufregend, da es oft mit vielen Veränderungen verbunden ist. Wahrscheinlich ziehst du sogar in eine neue Stadt, die dir viele neue Möglichkeiten bietet. Dabei geht es zuerst mal darum, eine passende Wohnung oder WG zu finden. Hier ist WG-gesucht immer eine gute Anlaufstelle. Aber wusstest du, dass es in den Filtereinstellungen unter der Kategorie WG-Arten, die Möglichkeit gibt, eine vegetarische oder vegane WG herauszufiltern? So bekommst du gleich Kontakte zu anderen Kommilitonen und Kommilitoninnen, um gemeinsam in einen nachhaltigen Uni-Alltag zu starten. 

Leider stellt man bei der Wohnungssuche oft fest, dass gerade Universitätsstädte einen sehr teuren Wohnungsmarkt haben. Wobei sich die Frage stellt, wie bezahle ich mein Studium eigentlich?

Dabei handelt es sich oft um ein schwieriges  Thema, da das Studium ganz schön tief in die Tasche langen kann. Aber keine Sorge, es gibt viele Finanzierungsmöglichkeiten. So gibt es zum Beispiel sehr viele Stipendiengeber*innen in Deutschland. Die gängigen Institute sind dabei nur ein kleiner Teil. Oftmals bewerben sich in den kleineren Instituten sogar zu wenig Studierende für ein Stipendium. Es lohnt sich einfach mal sein Glück zu versuchen.

Ansonsten kannst du natürlich noch BAföG beantragen. Hier musst du jedoch einige Kriterien erfüllen. Unser Tipp  hier: Fang früh genug an. Die ganze Prozedur kann sich manchmal ziemlich in die Länge ziehen. Wirst du hier nicht zugelassen, kannst du natürlich auch noch einen Studienkredit beantragen. 

Die Frage nach der Finanzierung ist ein komplexes Thema, zu dem es aber auch viele Möglichkeiten und Lösungswege gibt. 

Der frühe Vogel fängt den Wurm  - das gilt vor allem auch beim Thema Vermögensaufbau. Der Studienstart ist ein guter Moment, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Das Beste daran? Das geht auch nachhaltig! Mit der richtigen Erläuterung wird sogar das vermeintlich trockene Thema Finanzen spannend! Jennifer Brockerhoff ist Ecoanlageberaterin und bietet die komplett digitale und nachhaltige Vermögensverwaltung Vividam an, welche extra an die Bedürfnisse von Studierenden angepasst ist. Anstatt in Rüstungsgüter und Atomkraft zu investieren, investierst du hier in Themen wie Erneuerbare Energien sowie Kreislaufwirtschaft & grüne Städteplanung. Somit kann dein Geld, ganz nebenbei während du sparst, Gutes bewirken. Für mehr Infos zum Thema "nachhaltig Investieren", schaut gerne im LifeVERDE-Ratgeber vorbei.

Nebenjob mit Sinn

Eine weitere, von Student*innen viel genutzte Finanzierungsmöglichkeit, ist die eines (oder mehrerer) Nebenjobs. Wenn du nach einem Werkstudent*innen-Job in nachhaltigen Unternehmen suchst, schau doch mal in den Stellenanzeigen von JOBVERDE vorbei. Dort findest du viele unterschiedliche Unternehmen in allen Bereichen, die sich für die Umwelt engagieren und dafür Sorge tragen, nachhaltig zu wirtschaften. Aber nicht nur Werksstudent*innen-Jobs kannst du dort finden, sondern auch Praktikumsstellen in vielen unterschiedlichen Branchen, die eins gemeinsam haben: den Fokus auf die Nachhaltigkeit.


Auch während des Studiums kannst du einem “Nebenjob mit Sinn” nachgehen (Bild: Lukas Blazek, unsplash).

Nachhaltig ausgestattet durchs Studium

Es dauert nicht lange, dann bist du voll und ganz im Uni-Alltag angekommen, besuchst viele interessante Vorlesungen und fertigst dabei einiges an Mitschriften an. Hier ist es nicht nötig, einen Vorrat an Collegeblöcken parat zu haben. Mitschriften lassen sich ganz einfach mit deinem Laptop oder Tablet anfertigen. So bleibt nicht nur deine Tasche leichter, auch die Umwelt wird geschont, wenn du die Ressourcen nutzt, die du zur Verfügung hast und nicht ständig los musst, um neues Papier und Kugelschreiber zu kaufen.

Falls du auf der Suche nach dem richtigen digitalen Gerät für deine Uni-Zeit bist, kannst du online eine große Auswahl an überholten Secondhand-Geräten finden. So schonst du nicht nur die Umwelt sondern auch deinen Geldbeutel.

Auch für Bücher und Literatur ist es gar nicht nötig viel Geld auszugeben. Oft kannst du diese aus zweiter Hand von anderen Studierenden erwerben oder sogar für die Dauer deiner Lehrveranstaltung ausleihen. 

Modisch nachhaltig - schont die Umwelt und deinen Geldbeutel

Gehst du nach deiner Vorlesung gerne Shoppen, eignen sich hierfür vor allem Secondhandshops. Hier kannst du Kleidung nicht nur besonders günstig erwerben, sondern den Teilen auch ein zweites Leben schenken. Kleidung, die du selber nicht mehr trägst, kannst du so ganz einfach weiter verkaufen. Generell solltest du dich bei deinem Konsumverhalten auf die Sachen beschränken, die du wirklich brauchst. Besonders bei Kleidung macht es Sinn, dich auf die Teile zu fokussieren, in denen du dich wohlfühlst und die du wirklich trägst. Sollte eines dieser Lieblingsstücke mal kaputt gehen, können kleine Makel meist repariert werden. Sollte das nicht mehr gehen, lassen sich die Stoffe noch perfekt zum Fahrrad putzen verwenden.

Nachhaltig unterwegs zur Vorlesung, zum Uni-Sport und zum Feiern

Dein schön geputztes Fahrrad bietet dir eine super Möglichkeit mobil zu sein. Du kannst so den Weg zur Uni einfach mal zur Fahrradtour machen. Oft ist man mit dem Fahrrad sogar viel schneller unterwegs (und entdeckt viel schönere Wege), als wenn man mit dem Auto erst noch nach einen Parkplatz suchen muss.

Besonders während der warmen Monate lassen sich Routen super mit sportlichen Aktivitäten verknüpfen. Wenn du keine Lust mehr hast, immer mit dem Fahrrad zu fahren, dann versuch es doch einfach mal auf Inlinern. Das macht nicht nur sehr viel spaß und ist umweltschonend, sondern verbessert nebenbei auch noch deine Kondition.
Du kannst beides, sowohl Fahrrad als auch Inliner, günstig secondhand erwerben.

Wenn du dich für dein Studium nicht lange in einer Stadt aufhältst und dein Fahrrad nicht immer mitnehmen möchtest, gibt es in einigen Städten das Angebot, Fahrräder für eine bestimmte Zeit zu leihen. Das geht z.B bei Nextbike, hier kommt es allerdings darauf an, ob die Hochschule bzw. Universität mit dem Anbieter kooperiert (eine Liste gibt es auf der Website). Wenn das Wetter mal nicht mitspielt oder es einfach zu kalt wird, können die meisten Wege dank Semesterticket auch ganz leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden.


Mit dem Rad zur Uni zu fahren geht nicht nur viel schneller, sondern tut dir und auch der Umwelt etwas Gutes (Tiffany Nutt, unsplash).

Snacken, aber nachhaltig

Durch die Uni ist man viel unterwegs und es bleibt zwischendurch kaum Zeit zum kochen, weshalb oft zu kleinen Snacks gegriffen wird, die sich leicht zwischen Tür und Angel essen lassen. Allerdings verursachen diese Snacks, wie z.B. Riegel, Berge an unnötigem Verpackungsmüll. Dabei braucht es gar nicht viel Aufwand, Snacks ohne viel Verpackung zu wählen oder sogar selbst zu machen.

Ein einfacher und sehr beliebter Snack, den du ganz schnell selber machen kannst, sind Schoko-Erdnuss-Datteln, die sich auch perfekt als gesündere Nervennahrung für die anstehende Klausurenphase eignen.

Die Brezel-Liebhaber*innen unter euch haben sonst bestimmt noch die ein oder andere ältere Brezel herumliegen, aus der sich super leckere Chips zaubern lassen. Und für die Brotchips eignen sich nicht nur Brezel, sondern alle Brotreste, die einfach zu schade sind, um sie wegzuschmeißen.

Natürlich gibt es noch viele weitere superschnelle Rezepte für nachhaltige Snacks.

Wenn du allerdings mal keine vorbereiteten Snacks parat hast, sind Nüsse, Kerne und auch Trockenfrüchte eine gute Wahl. Allerdings sollte man beim Kauf darauf achten, dass sie nicht vom anderen Ende der Welt kommen sondern aus Europa. Hier findest du die besten Anbieter für nachhaltige Nüsse und Trockenfrüchte

Gesunde und vielfältige Snackmöglichkeiten, die gar nicht genug Anerkennung bekommen können, findest du im Obst- und Gemüseregal. Hier solltest du auf saisonales Obst und Gemüse achten, das macht deine Snacks nicht nur super vielfältig, sondern die unterschiedlichen Jahreszeiten auch ganz besonders.

Perfekt gerüstet und regenwaldschonend durch die Klausurenphase

Und dann die Klausurenphase, alle Jahre wieder, mit vielen Snacks ausgestattet und mit Bergen von Mitschriften und Büchern. Das erschwert nicht nur den Durchblick sondern nimmt auch die Motivation. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Apps, um dir das lernen zu erleichtern, wodurch du gleichzeitig ressourcenschonender durch die Prüfungen kommst.

Ein kurzer Tipp an dieser Stelle: Apps sind nicht immer nötig, falls du Speicherplatz auf deinem Gerät sparen möchtest. Viele der Dienste sind auch einfach auf den Webseiten zugänglich.

Zu beachtenswerten Lern-Apps gehören unter anderem:

StudySmarter: In dieser App können Lernunterlagen hochgeladen und weiter bearbeitet werden. Außerdem können automatisch Mindmaps generiert werden. Zudem können Karteikarten erstellt und sogar Lerngruppen gebildet werden, dabei wird dein Erfolg festgehalten und statistisch aufbereitet, so dass du deine Fortschritte immer im Blick behalten kannst.

Focus to-do: Funktioniert wie ein Timer, um dich vom Prokrastinieren abzuhalten. Dabei laufen immer 25 Minuten, in denen du intensiv lernen sollst und dann eine fünf minütige Pause, um das gelernte abspeichern zu können. Die Intervalle und Pausen können aber auch individuell angepasst werden.

Forest App: Wer sogar bei der Nutzung von Lern-Apps der Natur etwas Gutes tun möchte, sollte sich die Forest App herunterladen. Diese App funktioniert ähnlich wie der Flugmodus, nur das gleichzeitig ein kleiner Baum auf dem Display wächst. Ist die App aktiv, werden alle Benachrichtigungen blockiert, um Störungen zu vermeiden und gleichzeitig wächst für die Dauer, die man lernen möchte ein kleiner Baum.

Fasst man jedoch während dieser Zeit sein Handy an, stirbt dieser Baum. Wer es schafft zehn Minuten durchzuhalten, erhält drei Münzen. Um einen weiteren Baum freizuschalten, braucht es 500 Münzen.

Möchte man einen echten Baum Pflanzen, braucht es 2500 Münzen. Damit ein echter Baum gepflanzt wird, braucht es also viel Lernzeit – gut für die Noten, gut für die Umwelt.

Falls es nur darum geht, schnell etwas im Internet nachzuschauen, nutzt doch statt Google am Besten die Suchmaschine Ecosia. Bei Ecosia handelt es sich um eine ökologische Suchmaschine, welche die Einnahmen aus deinen Suchanfragen nutzt, um dort Bäume zu pflanzen, wo diese dringend benötigt werden. Je mehr Fragen du hast, desto besser!

Und was machst du in den Semesterferien?

Nach der Klausurenphase stehen endlich die lang ersehnten Semesterferien an und du hast Zeit, all die Dinge zu tun, für die im Semester keine Zeit bleibt.

Wenn du dich das ganze Semester schon darauf gefreut hast, endlich wieder zu verreisen, dann versuch es doch einfach mal mit dem Nachtzug zum Beispiel nach Innsbruck, Amsterdam oder Paris. 

Mit dem Zug lassen sich viele schöne Reiseziele im In- und Ausland entdecken und auch die Strecken selber bieten wunderschöne Landschaften. Wege können so ganz leicht zum Ziel werden. 

Möchtest du jedoch auch mal die Chance ergreifen und weiter Reisen, um mehr von der Welt zu sehen, kommt man schwer um den Flug herum. Um dabei möglichst viel Rücksicht auf das Klima und die Umwelt zu nehmen, ist es empfehlenswert, deinen Aufenthalt so lange wie möglich zu gestalten, so dass du nicht öfter fliegen musst, um alles zu sehen, was auf deiner Bucket List steht. 

Falls du deine Semesterferien dafür nutzen möchtest, in die Arbeitswelt zu schnuppern und ein Praktikum zu machen, gibt es in unterschiedlichsten Branchen die Möglichkeit, in einem nachhaltigen Bereich. Bei JOBVERDE gibt es viele verschiedene Praktikumsstellen in allen möglichen Branchen zu entdecken.

Nachhaltig durchs Studium

Nun hast du ein Rundum-sorglos-Paket und ganz viele nachhaltige Anregungen für deine Studienzeit. Wenn du noch nach mehr Ideen zu einem nachhaltigen Alltag suchst, schau gerne mal bei LifeVERDE vorbei, hier findest du viele Beiträge und Anregungen zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Oder wenn du noch auf der Suche nach dem richtigen Studiengang bist, wirst du hier ganz sicher fündig.

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