8 Berufsbilder im Bereich Fitness & Health
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8 Berufsbilder im Bereich Fitness & Health

Im Bereich Sport und Ernährung kann man nur im Fitnessstudio oder in der Kurklinik arbeiten? Falsch! Wir stellen euch 8 spannende Berufe aus der Fitness- und Ernährungsbranche vor.

 

Im Bereich Sport und Ernährung kann man nur im Fitnessstudio oder in der Kurklinik arbeiten? Falsch! Wir stellen euch 8 spannende Berufe aus der Fitness- und Ernährungsbranche vor.

 

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08.09.2017 - Ein Beitrag von Sandra Gehle

Die Fitness- und Gesundheitsbranche boomt - und das schon seit einigen Jahren. Immer mehr Menschen interessieren sich für Ernährung, Sport und eine gesunde Lebensweise. Daher wundert es nicht, dass auch beruflich viele Menschen diese Richtung einschlagen wollen. Doch welche Jobs gibt es überhaupt und welche Qualifikationen muss man mitbringen?

1. Ernährungs- und Fitnessberater für Gesundheit und Sport

Oft wissen Menschen, wie wichtig ein gesunder Lebensstil ist, kommen aber nicht aus ihren festgefahrenen Alltagsstrukturen heraus. Um hier die richtige Hilfestellung zu geben, gibt es den Ernährungs- und Fitnessberater für Gesundheit und Sport. Durch die richtige Ernährung und ein vielfältiges Sportprogramm zeigt er seinen Kunden, wie sie ihr persönliches Wohlbefinden und ihre Leistungsfähigkeit steigern können. Auch die Betreuung, Beratung und Behandlung von Leistungssportlern kann zu den Berufsaufgaben gehören.

Voraussetzungen für diesen Job ist ein abgeschlossenes Studium. Ein ähnliches Berufsbild bietet die Ausbildung zum Fitnessfachwirt.

 2. Diätkoch

Gesunde Ernährung will gelernt sein. Diätköche werden durch die zunehmende Zahl an übergewichtigen Menschen und die damit einhergehenden Krankheiten, immer gefragter. Sie wissen, wie gesunde Gerichte lecker zubereitet werden können und entwickeln mit großer Kreativität ständig neue Rezepte. Dabei arbeiten sie gemeinsam mit Ärzten und Diätassistenten. Diätköche sind längst nicht mehr nur in Krankenhäusern oder Rehabilitationszentren vertreten. Auch in immer mehr Fitness- und Wellnesseinrichtungen, sowie in Cateringunternehmen sind Diätköche gefragt.

Um Diätkoch zu werden muss zunächst eine Kochausbildung abgeschlossen werden. Danach sind 3 Jahre Berufserfahrung nötig, um sich in einer beruflichen Weiterbildung zum Diätkoch ausbilden zu lassen. Die Zugangsvoraussetzungen können aber je nach Industrie- und Handelskammer variieren.

3. Fitnesstrainer bzw. Personal Trainer

Fitnesstrainer sind heute gefragt wie nie. Da Kunden sich auf die Kompetenz des Trainers verlassen, ist es eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Während der Ausbildung erlangt man spezifisches Wissen über Ernährung, Anatomie und Wellness. Zusätzlich werden grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Marketing, Organisation und BWL vermittelt. Als Personal Trainer muss man in der Lage sein, das Fitnessprogramm genau an die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden anzupassen und zu motivieren. Die eigene Begeisterung für Fitness ist dabei natürlich die Grundvoraussetzung.

Durch Trends und neue Entwicklungen sind Weiterbildungen für den Fitnesstrainer enorm wichtig. Eine Spezialisierung zum Fachtrainer für gesundheitsorientierte Fitness, Ernährung, oder Körper- und Geisttraining, wie Yoga sind beispielsweise möglich. Diese Weiterbildungen für Trainer finden häufig in Workshops statt.

4. Ökotrophologe

Ein Ökotrophologe oder auch Ernährungswissenschaftler, beschäftigt sich mit der Zusammensetzung und Wirkung von Lebensmitteln aus naturwissenschaftlicher Perspektive. Dazu besitzen sie Kenntnisse in allen naturwissenschaftlichen Bereichen, von Chemie bis Physiologie. Ökotrophologen können Beratertätigkeiten für die Lebensmittelindustrie übernehmen, aber auch in der Forschung oder in Kliniken arbeiten.

Ernährungswissenschaften kann man an vielen Hochschulstandorten studieren. Das Studium schließt mit dem Bachelor bzw. Master of Science ab. 

5. Tanz- und Bewegungspädagoge

Ziel der ganzheitlichen Bewegungspädagogik ist es, die Teilnehmer zur körperlichen und geistigen Vitalität zu verhelfen und so dem alltäglichen Leistungsdruck und Stress einen Gegenpol zu setzen. Der Bewegungspädagoge unterstützt durch Bewegungsverfahren die geistige und seelische Gesundheit und fördert so Körperbewusstsein, Individualität und Eigenverantwortung.

Dieser Beruf eignet sich für Menschen aus der Pädagogik-, Medizin- oder sozialen Branche und kann in einigen Einrichtungen bereits nach einer 6-tägigen Schulung ausgeführt werden.

6. Der Diätassistent

Der Beruf des Diätassistenten ist ein Heilberuf. Diätassistenten entwickeln z.B. im Rahmen ärztlicher Anordnungen einen Ernährungstherapieplan, der speziell auf den Patienten zugeschnitten ist. Der Patient wird über die für ihn optimalen Lebensmittel informiert und mithilfe von Rezepten angeleitet. Um ernährungsbedingten Krankheiten vorzubeugen beurteilen sie die Ernährung, ermitteln passgenau den Energie- und Nährstoffbedarf und erarbeiten so eine individuelle Diättherapie. Damit alte Ernährungsmuster abgelegt werden können, hat die Beratung, Schulung und Anleitung einen großen Stellenwert im Alltag der Diätassistenten.

Um diesen Beruf auszuüben benötigt man vor allem Verantwortungsbewusstsein und organisatorisches Geschick, z.B. für das Erstellen von Diätplänen. Da man viel direkten Kontakt zu Menschen hat, ist Einfühlungsvermögen und Kundenorientierung gefragt. Zudem sollte man kreativ und offen sein, um in Kunden und Patienten die nötige Motivation zu wecken. Um Diätassistent zu werden, muss man eine reguläre dreijährige Ausbildung abschließen.

7. Ernährungscoach

Der Ernährungscoach bietet Beratung für verschiedene Altersklassen, aber auch für Schwangere und Stillende. Durch das methodisch-didaktisch fundierte Wissen können Ernährungsempfehlungen abgegeben werden, die die besonderen psychologischen Gegebenheiten der einzelnen Personen berücksichtigen. Auf diese Weise wird eine langfristige und nachhaltige Veränderung der Ernährungsgewohnheiten angestrebt.

Um als Ernährungscoach zu arbeiten ist ein Lehrgang notwendig, sowie Vorkenntnisse als Ernährungstrainer und mehrere Monate Praxiserfahrung im Bereich der Ernährungsbetreuung.

8. Sportwissenschaftler

Als Sportwissenschaftler hat man die Aufgabe einerseits Spaß an Bewegung und richtige Sporttechniken zu vermitteln, sei es z.B. im Schulsport. Andererseits übernehmen Sportwissenschaftler im Profibereich Aufgaben des Managements.

Ein Sportwissenschaftler hat ein Studium in Sportwissenschaften abgeschlossen. Sportwissenschaften kann man sowohl im Bachelor als auch im Master an vielen verschiedenen Universitäten in Deutschland studieren. Die einzelnen Unis setzen natürlich unterschiedliche Schwerpunkte.

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