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Top Arbeitgeber - wie funktioniert die Auszeichnung mit einem Arbeitgebersiegel?

ADVERTORIAL | Arbeitgebersiegel sind viel mehr als nur ein Kommunikationsmittel für Unternehmen, um sie als attraktiven Arbeitgeber zu bewerben. Erfahre hier mehr über unterschiedliche Vergabeverfahren und Grundlagen für ein Arbeitgebersiegel und inwiefern sich die Aussagekraft der vielen Auszeichnungen unterscheidet.

ADVERTORIAL | Arbeitgebersiegel sind viel mehr als nur ein Kommunikationsmittel für Unternehmen, um sie als attraktiven Arbeitgeber zu bewerben. Erfahre hier mehr über unterschiedliche Vergabeverfahren und Grundlagen für ein Arbeitgebersiegel und inwiefern sich die Aussagekraft der vielen Auszeichnungen unterscheidet.

05.02.2021 | Ein Beitrag in Kooperation mit SQC Qualitycert | Bilder: sqc qualitycert, unsplash

 

In den letzten Jahren hat sich der Begriff Arbeitgebersiegel eingebürgert. Unternehmen verstehen darunter eine Auszeichnung, zum Beispiel als Top Arbeitgeber oder attraktivster Arbeitgeber, um damit für sich als Arbeitgeber zu werben. Allerdings sind die Vergabeverfahren und die Grundlagen für ein Arbeitgebersiegel sehr unterschiedlich. Auch die Aussagekraft der vielen Auszeichnungen unterscheidet sich ganz erheblich.

 

Welche Arten von Arbeitgebersiegeln gibt es?

Man kann verschiedene Arten Kategorien für Arbeitgebersiegel bilden. Eine Möglichkeit Arbeitgebersiegel in Gruppen einzuteilen, kann die Grundlage der Siegelvergabe sein.  Sprich also nach welchem Verfahren ein Siegel vergeben wurde:

  • Eine repräsentative und valide Mitarbeiterbefragung 
  • Vergabe nach unbekannten und/ oder intransparenten Kriterien
  • Anonyme Internetbewertungen von unbekannten Personen
  • Nicht repräsentative und nicht valide Daten
  • Studiensiegel nach weitgehend unbekannten Kriterien
  • Ohne wissenschaftliche Grundlage nur aufgrund einer Selbsteinschätzung

In den letzten Jahren werden Arbeitgebersiegel in Form von Mediensiegeln immer beliebter. Diese beruhen in der Regel auf Studien, in denen zum Beispiel Panel (das ist ein Pool von Menschen) zu einem Arbeitgeber befragt werden. Aber auch die Daten aus Arbeitgeberbewertungsportalen werden sehr gerne genutzt, um Siegel für Arbeitgeber herauszugeben und anschließend an Unternehmen zu verkaufen.

Dabei ist bei einem Panel oder auch bei einem Arbeitgeberbewertungsportal nicht klar, ob die Personen, welche sich dort äußern, überhaupt bei den Unternehmen arbeiten oder jemals gearbeitet haben. Betrug ist hier möglich und natürlich ist eine solche Aussage in einem Siegel nicht repräsentativ bzw. valide.  Um die Begriffe kurz zu erläutern, muss man sich vorstellen, dass man genug Personen befragt haben muss, um die Aussagen verallgemeinern zu können. Dies erfordert, dass man genug Personen gefragt hat (Repräsentativität) und dass die Befragten auch tatsächlich Beschäftigte in dem Unternehmen waren oder sind (Validität).

So mancher Siegelanbieter schreibt dann kleingedruckt auf seine Urkunde, dass die Befragung weder valide noch repräsentativ war. Ein solches Siegel kann nach unserer Auffassung nur dazu dienen, Bewerber zu locken.

 

Wie erkenne ich gute Arbeitgebersiegel?

Studien haben belegt, dass sich die wenigsten Bewerber mit den Hintergründen eines Arbeitgebersiegels ernsthaft beschäftigen. Aus unserer Sicht sollte ein Arbeitgebersiegel immer auf einer repräsentativen und validen Befragung aller Beschäftigten beruhen.

Eine gute Orientierung bietet auch das unabhängige Verbraucherportal Label-online.de. Dort werden Labels aus verschiedenen Kategorien bewertet. Ein Label kann dort bis zu 12 Punkte erhalten und wird dann auf der Plattform als „besonders empfehlenswert“ bezeichnet.

Untersucht wird beispielsweise, welchen Anspruch Labels formulieren, wie unabhängig ihre Vergabe ist, welche Kontrollen vorgesehen sind und wie transparent dieser Prozess für Verbraucher ist. Die Verbraucherplattform wird mit Mitteln des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert.

Diese Bewertung als besonders empfehlenswert hat das Arbeitgebersiegel Top Arbeitgeber vom DIQP (Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V.) erhalten. Das DIQP ist eine private Non-Profit Organisation und entwickelt verschiedene Standards. Die Zertifizierung finden dann über die Zertifizierungsgesellschaft SQC-QualityCert statt.

Arbeitgebersiegel

Wie funktioniert die Zertifizierung als Top Arbeitgeber (DIQP)?

Grundlage der Zertifizierung ist eine anonyme Mitarbeiterbefragung. Dabei werden alle Beschäftigten eingeladen, den Arbeitgeber zu bewerten. Dabei geht es unter anderem auch um die Gesamtzufriedenheit, aber auch um die Weiterempfehlung als Arbeitgeber. In einem zweiten Schritt werden die Leistungen des Unternehmens abgefragt und bewertet. Anschließend werden die Ergebnisse von der Zertifizierungsgesellschaft SQC-QualityCert ausgewertet. Somit gibt es eine rechtliche Trennung zwischen dem DIQP als Verein und SQC-QualityCert.

 

Was bringt ein Arbeitgebersiegel für Unternehmen?

Ein Arbeitgebersiegel soll den Unternehmen helfen, mehr Bewerbungen von den passenden Bewerbern zu bekommen. Auszeichnungen wie zum Beispiel Top Arbeitgeber (DIQP) bieten allerdings noch einen Mehrwert. Unternehmen erhalten aufgrund der durchgeführten Mitarbeiterbefragung eine Auswertung und dies kann dem Unternehmen helfen, die Wünsche der Beschäftigten in Erfahrung zu bringen. Ein solches Arbeitgebersiegel wirkt also nicht nur nach außen in Richtung Bewerber, sondern auch nach innen, in dem es den Mitarbeiter zeigt, dass man deren Meinung schätzt.

arbeitgebersiegel

Was kostet ein Arbeitgebersiegel?

Hier ist die Bandbreite sehr groß und keineswegs bedeutet ein hoher Preis auch immer eine bessere Leistung. Ein Arbeitgebersiegel muss zum Unternehmen passen. Die Zertifizierung beim DIQP wird in zwei Bausteinen berechnet. Zum einen die DSGVO konforme Befragung der Beschäftigten zum Preis von 290 Euro und zum anderen die Zertifizierung inklusive der Nutzungsrechte an dem Arbeitgebersiegel.

Die Zertifizierung wird nach der Unternehmensgröße berechnet und kostet zum Beispiel bei Betrieben mit bis zu 100 Beschäftigten 2200 Euro. Ein Unterschied zu anderem Auszeichnungen ist, wenn ein Unternehmen zum Beispiel nicht so gut abschneiden, bekommt es trotzdem die Auswertung der Befragung und muss nur die Befragung bezahlen. Eine Zertifizierung wird in diesem Fall nicht berechnet. Somit haben die Unternehmen ein sehr geringes Kostenrisiko. Mehr Informationen zum Arbeitgebersiegel finden Sie bei SQC-QualityCert: Top Arbeitgeber (DIQP). Weitere Informationen und Informationen zur Wirkungsweise von Arbeitgebersiegeln finden Sie auch in diesem Beitrag zum Thema Arbeitgebersiegel im Employer Branding bei Persoblogger.de.

 

SQC-QualityCert UG

Oliver Scharfenberg
Langobardenstraße 10b
15834 Rangsdorf

Mail: anfrage@sqc-cert.de

Internet: https://www.sqc-cert.de/

Telefon: 033708–355050

Arbeitgebersiegel



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