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Offshore-Jobs sind absolut im Kommen. Über 80.000 Menschen sind deutschlandweit in der Windenergie-Branche tätig. Einige von ihnen arbeiten auf See. Die Energieausbeute ist Offshore nämlich noch viel höher.
 

Die Windenergie oder Windkraft nutzt den Wind als erneuerbare Energiequelle. In der Vergangenheit wurde die mit Windmühlen verfügbar gemachte mechanische Energie direkt vor Ort genutzt um Maschinen und Vorrichtungen anzutreiben. Mit ihrer Hilfe wurde beispielsweise Korn zu Mehl gemahlen, Grundwasser an die Erdoberfläche befördert oder es wurden Sägewerke betrieben. Heute muss die Energie nicht mehr vor Ort genutzt werden, sie wird gespeichert und gelangt bis in unsere Haushalte.
 

Die bis 2016 installierten Windkraftanlagen sind in der Lage, etwa 4,0 % des weltweiten Strombedarfs zu decken. 2016 lieferten die Anlagen rund 960 TWh elektrische Energie.

Offshore-Windenergie

Der Wind weht auf See deutlich stärker und stetiger als an Land, die Energieausbeute von Windenergieanlagen auf See ist daher bedeutend höher. Im Rahmen der Energiewende sollen Windenergieanlagen auf See eine immer wichtigere Rolle einnehmen. So plant die Bundesregierung die Errichtung von 25 Gigawatt installierter Leistung bis zum Jahr 2030.

Die großen Wassertiefen und Abstände zur Küste stellen jedoch hohe technische und logistische Anforderungen an den Bau und Betrieb der Windparks. Große technische Herausforderungen sind insbesondere die Verankerung der Anlagen per Fundament bei großen Meerestiefen oder die Anbindung der Windparks an die Stromnetze an Land. Weiterhin muss die Anlagentechnik hohen Windgeschwindigkeiten, Wellengang oder salzhaltiger Luft standhalten.
 

Diese hohen Anforderungen führen im Allgemeinen dazu, dass die Stromgewinnungskosten höher sind als bei der Windenergienutzung an Land. Da es sich aber um eine vergleichsweise junge Technologie handelt, besteht aber durchaus Potenzial für eine Reduktion der Investitions- und Betriebskosten.
 

87.000 Menschen in der Windbranche tätig
 

87.000 Menschen arbeiten bundesweit bei Anlagenherstellern, Betreibern und Zulieferbetrieben von Windkraftanlagen. Und die Firmen brauchen noch mehr Personal. Gelernte Elektriker zählen zu den Wunschkandidaten dieser Unternehmen.
 

Weiterbildung zur Fachkraft für Windenergieanlagen
 

Die Weiterbildungseinrichtung edwin Academy, aus Bremen, bildet Quereinsteiger als Fachkräfte für Windenergieanlagen aus. Wer sich zum Servicemonteur umschulen lassen möchte, muss in guter körperlicher Verfassung sein. Das wird in Fitness-Tests überprüft.
 

Berufe in der Windbranche:
 

  • Der Servicetechniker/Servicemonteur für Windenergieanlagen
     

Die Windenergieanlagen müssen regelmäßig instand gehalten werden, das macht Sinn. Servicemonteure oder Servicetechniker für Windenergieanlagen übernehmen diese Aufgabe: Sie sind aber auch für Inspektionen und kontinuierliche Verbesserungen der Anlagen während der Betriebsphase verantwortlich. Dabei werden für die Instandsetzungsarbeiten an Rotorblatt und Turm aber andere Servicetechniker eingesetzt als für die Instandhaltung der mechanischen und elektrischen Komponenten, die sich hauptsächlich in der Gondel, dem Maschinenhaus der Windkraftanlage, befinden.
 

Als Arbeitgeber für den Servicetechniker für Windenergieanlagen kommen Hersteller von Windkraftanlagen, unabhängige Serviceanbieter und Betriebsführungsfirmen infrage.
 

  • Techniker in der Fernüberwachung

Sobald eine Windkraftanlage errichtet ist und beginnt Strom ins Netz einzuspeisen, muss ihr Betriebsverhalten überwacht werden. Nur so können Fehler zeitnah festgestellt werden und eine entsprechende Fehlerbeseitigung initiiert werden.
 

Die Überwachung der Windkraftanlagen aus der Ferne übernehmen „Mitarbeiter in der Fernüberwachung“ oder „Leitstands-Mitarbeiter“. Eine einheitliche Berufsbezeichnung hat sich hier bislang nicht durchgesetzt. Auf Monitoren lassen sich die Mitarbeiter in der Fernüberwachung die Betriebsdaten (Windgeschwindigkeit, produzierte Leistung, Drehzahl, Statusmeldungen der Steuerung etc.) der betreuten Windkraftanlagen anzeigen. Im Falle von Unregelmäßigkeiten und auftretenden Störungen, bzw. Stillständen versuchen die Mitarbeiter diese aus der Ferne zu beheben. Gelingt es nicht die Windkraftanlage wieder in Betrieb zu setzen, beauftragen und steuern sie die Servicetechniker, die zur Fehlerbeseitigung zur entsprechenden Windkraftanlage rausfahren.
 

Um als Mitarbeiter in der Fernüberwachung tätig werden zu können benötigt man vor Allem technisches Verständnis um auftretende Fehler an den Anlagen einschätzen und eingrenzen zu können. Als Ausbildungshintergrund wird deshalb im Regelfall eine Ausbildung im elektronischen oder mechanischen Umfeld erwartet.

Mögliche Arbeitgeber sind Hersteller von Windkraftanlagen, Betriebsführungsfirmen, Energieversorger und unabhängige Servicedienstleister.

  • Projektleiter Windparkplanung

Der Projektleiter leitet ganz allgemein ein bestimmtes Projekt – von der Flächenakquise bis zur Inbetriebnahme der Anlagen. In den unterschiedlichen Unternehmen deutschlandweit gibt es natürlich verschiedene Strategien für die Entstehung der jeweiligen Windenergieprojekte. Es ist aber immer so, dass der Projektleiter mit Hilfe von Karten – Windatlanten, Flächennutzungsplänen und Regionalpläne, nach geeigneten Gebieten für die Errichtung von Windparks sucht. Dabei spielen einerseits die Windhöffigkeit der Region und andererseits die planungsrechtlichen Voraussetzung eine Rolle. Sobald sich eine Region als erfolgsträchtig herauskristallisiert, macht der Projektleiter die Eigentümer der angepeilten Flächen ausfindig und führt erste Gespräche bezüglich einer Anpachtung.
 

Sobald absehbar ist, dass die angepeilten Flächen vertragsrechtlich gesichert werden können, beauftragt der Projektleiter ein Windgutachten zu diesem Standort und entwirft mit einem Geoinformationsprogramm das Windpark-Layout – also die Anordnung der Anlagen im Windpark. Parallel muss er sich mit den unterschiedlichen Windenergieanlagentypen beschäftigen um für den Standort die optimale Anlage aus dem Repertoire der Hersteller auszuwählen. Sobald alle Gutachten und Berechnungen vorliegen, reicht der Projektleiter seinen Genehmigungsantrag ein. Nach erfolgreicher Genehmigung übergibt der Projektleiter das Projekt in eine weitere Abteilung, die sich um die Errichtung der Anlagen kümmert. Im Folgenden begleitet er das Projekt bis zur Inbetriebnahme.
 

  • Flächenakquisiteur oder Mitarbeiter in der Flächensicherung für Windenergieprojekte

Auch Flächenakquisiteure halten Ausschau nach Ländereien, die sich grundsätzlich für Windenergieprojekte eignen könnten. Sie nehmen Kontakt zu den Flächeneigentümern auf und informieren über geplante Vorhaben. Letztendlich besteht der Kern der Tätigkeit darin Flächen für potenzielle Windparks bei den Landeigentümern anzupachten und eine Zustimmung der Flächeneigentümer zur Nutzung ihrer Ländereien für Windenergieprojekte einzuholen.
 

Als Arbeitgeber für Flächenakquisiteure kommen vor allem Projektierungsunternehmen aber auch Energieversorger und Stadtwerke infrage.

  • Technischer Betriebsführer

Der technische Betriebsführer arbeitet im Auftrag des Betreibers, dem Eigentümer einer Windkraftanlage und organisiert einen reibungslosen Betrieb. Er überwacht den Betrieb der Anlagen mittels einer Fernüberwachung und ist Ansprechpartner für Wartungskräfte sowie Netzbetreiber. Die Betriebsführung erstellt monatliche und jährliche Berichte, beispielsweise für die Bank, den Eigentümer bzw. Investor. Außerdem sorgt der Betriebsführer dafür, dass die Anlage alle gesetzlichen Vorschriften einhält. Dazu beauftragt er Gutachten und regelmäßige Prüfungen.
 

Die laufenden Daten zum Betrieb, Windgeschwindigkeit, Drehzahl und Stromertrag beispielsweise, laufen in einer Datenbank zusammen, diese gilt es vom Technischen Betriebsführer zu pflegen. Gerade in kleineren Büros übernimmt er auch Arbeiten vor Ort. Regelmäßige Sichtkontrollen im Windpark geben Hinweise auf Schäden, die Sensoren nicht bemerken.
 

Mehrmals im Jahr sollten die Anlagen zudem von innen geprüft werden. Auf diese Einsätze werden die Arbeitskräfte durch regelmäßiges Training vorbereitet. Um sich sicher in der Anlage zu bewegen, gerade auch in absturzgefährdeten Bereichen, ist eine professionelle Ausbildung nämlich unerlässlich.

  • Kaufmännischer Betriebsführer

Ein Kaufmännischer Betriebsführer ist für die kaufmännische Verwaltung von Windenergieprojekten während der Betriebsphase zuständig. Er achtet darauf, dass die Windparks wirtschaftlich betrieben werden und behält dafür alle relevanten Kennzahlen im Blick. Er prüft und versendet Rechnungen, erstellt Berichte und Jahresabschlüsse und überweist die Pacht an die Flächeneigentümer. Er kümmert sich außerdem um die Vermarktung des Stroms und spricht auf Gesellschafterversammlungen zu den beteiligten Investoren.
 

Da der kaufmännische Betriebsführer den Überblick über die betriebswirtschaftlich relevanten Zahlen der Windenergieprojekte hat, ist er auch erster Ansprechpartner für beteiligte Banken in Bezug auf Finanzierungsfragen. Erwartet wird von einem kaufmännischen Betriebsführer, dass er sich mit Zahlen auskennt und betriebswirtschaftliches Hintergrundwissen besitzt.
 

Als Arbeitgeber kommen Betriebsführungsgesellschaften, Energieversorger oder Stadtwerke in Betracht.


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Veröffentlicht am: 30.09.2019
Berufsfeld: Ingenieurwesen, techn. Berufe, Land-, Forstwirschaft, GaLaBau, Sonstiges, Projektierer/-entwickler , Nachhaltigkeit
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Veröffentlicht am: 26.09.2019
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Veröffentlicht am: 26.09.2019
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Branche: Erneuerbare Energien

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