So vielfältig wie unsere Kunden so vielfältig sollte auch unsere Belegschaft sein.
Innovative Arbeitgeber im Fokus

„So vielfältig wie unsere Kunden so vielfältig sollte auch unsere Belegschaft sein.“

Reiner Wolf, Leiter Branding & Engagement bei der Allianz SE über Mitarbeiterbindung und Diversity-Management.

Reiner Wolf, Leiter Branding & Engagement bei der Allianz SE über Mitarbeiterbindung und Diversity-Management.

03.12.2014

JOBVERDE.de: Herr Wolf, zunächst einmal etwas Persönliches: Wie war Ihr erster Arbeitstag bei der Allianz?

REINER WOLF: Der Empfang war sehr freundlich und die Kollegen unglaublich hilfsbereit. Einige Dinge waren aber auch sehr verwirrend: Wie in vielen Konzernen werden auch bei der Allianz für alle möglichen Dinge Abkürzungen verwendet. Aber die versteht man dann doch schneller als man denkt.

Wofür steht die Arbeitgebermarke Allianz und was macht Ihr Unternehmen einzigartig?

Wir alle arbeiten - direkt oder indirekt - für unsere Kunden. Wir stehen ihnen bei, wenn sie in Not sind, geben ihnen finanzielle Sicherheit und halten ihnen für ihre persönlichen Aktivitäten und Planungen den Rücken frei. Das ist ein schon ein sehr gutes Gefühl. Aber ein Finanzdienstleister wie wir ist auch ungeheuer vielfältig, international und mit ganz vielen beruflichen Tätigkeitsfeldern ausgestattet – auch manchmal ganz unerwarteten. Bei uns arbeiten von A wie Aktuare bis Z wie Zahnärzte. Auch IT-Leute sind natürlich immer willkommen. 

Welche Karrierechancen findet ein Mitarbeiter bei Ihnen vor? 

Das hängt natürlich immer auch vom individuellen Hintergrund und den Qualifikationen ab. Grundsätzlich gibt es Karrieremöglichkeiten in Richtung Führung und das General Management – oder eine Entwicklung als Experte oder Projektmanager.

In  welchen Bereichen liegt bei Ihnen ein Fachkräfte- und Bewerbermangel vor?

Von einem regelrechten Mangel können wir – derzeit – glücklicherweise nicht sprechen. Aber wir spüren schon den Wettbewerb um besonders qualifizierte Hochschulabsolventen. Und in einigen Bereichen, wie etwa bei den Mathematikern oder IT-Spezialisten, ist es ebenfalls nicht so einfach, den optimalen Nachwuchs zu gewinnen.

Wie gehen Sie mit dem Thema Work-Life-Balance um? Welche Maßnahmen ergreifen Sie konkret, um beispielsweise auch die Generation Y zu erreichen?

Das Thema „Work-Life-Balance“ hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert. Neben den in den lokalen Gesellschaften verankerten Maßnahmen hat der Vorstand eine globale Initiative gestartet, um dieses Thema Gruppen-weit zu vertiefen. 

In welcher Weise unterstützen sie Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen mit Familienverantwortung? 

Grundsätzlich bieten wir eine Vielfalt von Unterstützungsmöglichkeiten, wie Teilzeit, Elternzeit, Sabbaticals etc. Wie umfangreich die Auswahl in den einzelnen Ländern bzw. Tochtergesellschaften tatsächlich ist, hängt auch stark von den jeweiligen gesetzlichen Rahmenbedingungen ab.

Wie steht es mit (freiwilligen) Sozialleistungen und Benefits? 

Hier spielt die Allianz sicher in der Top-Liga mit. Eine Komponente ist die ausgezeichnete Altersversorgung für unsere Belegschaft. Ein weiteres Beispiel ist unser seit vielen Jahren erfolgreiches Aktienkaufprogramm, das die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligt.

Welche Diversity-Themen spielen bei Ihrer Personalstrategie eine Rolle und wie nutzen Sie diese Vielfalt sinnvoll?

Zunehmend spielt die „Vielfalt des Denkens“ eine Rolle. So vielfältig wie unsere Kunden so vielfältig sollte auch unsere Belegschaft sein – und es ist auch nachgewiesen, dass divers zusammengesetzte Teams erfolgreicher sind. Das betrifft Faktoren wie Alter und Geschlecht, aber auch ethnischer Hintergrund oder sexuelle Identität. Um es kurz zu machen: Vielfalt ist gut fürs Geschäft!

Die Work-Life-Balance wird sich in Zukunft weiter verändern. Wie schätzen Sie diese weitere Entwicklung ein?

Wir befinden uns bekanntermaßen in einem gesellschaftlichen Trend, der nicht zuletzt getrieben durch neue Technologien die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben zunehmend verschwimmen lässt. Arbeitgeber müssen auch künftig diesen Entwicklungen Rechnung tragen. Dazu gehört für mich der offene Umgang mit Risiken, aber auch zeitgemäße Lösungen anzubieten wie beispielsweise mobile Arbeitsplätze.

Welche Trends im Personalbereich finden Sie besonders spannend?

Durch die Digitalisierung unserer gesamten Umwelt wird sich auch die Arbeitswelt radikal ändern, vom Büroumfeld bis hin zu den Prozessen. Dies zu erleben und die passenden Weichen zu stellen ist eine sehr spannende Herausforderung. Im Übrigen bin ich überzeugt, dass das Thema Recruiting und Talent Development mehr denn je ein entscheidender Wettbewerbsfaktor sein wird sowie ein entscheidender Schlüssel zum Unternehmenserfolg.



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