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Grüne Berufsbilder vorgestellt: Klimaschutzmanager*in

Das Berufsbild Klimaschutzmanagement umfasst sowohl Tätigkeiten der Projektentwicklung und -umsetzung als auch kommunikative und repräsentative Aspekte. Im Zentrum der Arbeit steht die Realisierung kommunaler Klimaschutzprojekte. 

Das Berufsbild Klimaschutzmanagement umfasst sowohl Tätigkeiten der Projektentwicklung und -umsetzung als auch kommunikative und repräsentative Aspekte. Im Zentrum der Arbeit steht die Realisierung kommunaler Klimaschutzprojekte. 

24.08.2022 (aktualisiert, erstveröffentlicht: 16.06.2017) | Ein Beitrag von Hanna Lohoff und der JOBVERDE-Redaktion


Was machen Klimaschutzmanager*innen?

Zu den Aufgaben von Klimaschutzmanager*innen gehören die Koordination kommunaler Aktivitäten und Projekte zum Klimaschutz. Personen in diesem Beruf sorgen dafür, dass die internationalen Abkommen und Vereinbarungen rund um den Klimaschutz auf regionaler Ebene umgesetzt werden. Dabei geht es um Energie- und Emissionseinsparungen, energieeffiziente Bauten sowie den Einsatz erneuerbarer Energien. Weiterhin setzen sie sich mit finanziellen Aspekten auseinander und werben Fördermittel und Sponsoren an.

Klimaschutzmanager*innen sind häufig bei Kommunen, Ämtern oder Städten eingestellt und arbeiten eng mit der Öffentlichkeit zusammen.  Indem sie auch als öffentlicher Repräsentant*in für die entwickelten Konzepte fungieren, versorgen sie interessierte Unternehmen aber auch Privatpersonen mit den nötigen Informationen. Sie bilden so eine Schnittstelle zwischen Politik, Industrie, Handwerk sowie den Bürgern und erarbeiten gemeinsam mit den beteiligten Akteur*innen Strategien für den Klimaschutz.

 


Zur konkreten Umsetzung von Maßnahmen zum Klimaschutz gehört beispielsweise die Planung und Errichtung von Windparks (Bild: Pixabay).

 

Was verdienen Klimaschutzmanager*innen durchschnittlich?

Wenn Klimaschutzmanager*innen im Öffentlichen Dienst angestellt sind, erfolgt ihre Bezahlung nach dessen Tarifvertrag (TVöD) – das entspricht derzeit einem monatlichen Bruttoeinkommen zwischen 3.999 und 6.560 Euro. Werden sie in der freien Wirtschaft angestellt und nicht tarifgebunden bezahlt, kann das Gehalt entsprechend abweichen.

 

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Ein naturwissenschaftliches Studium besonders im Bereich der (erneuerbaren) Energietechnik, in der Umweltwissenschaft oder auch in der Ingenieurwissenschaft ist eine gute Voraussetzung. Weiterhin sind Kenntnisse in der PR- und Öffentlichkeitsarbeit von Vorteil.

 

Welche Soft Skills sind hilfreich?

Die konzeptionelle und organisatorische Arbeit sollte dir liegen, wenn du dich für diesen Beruf interessierst. Gerade für die Planung und Delegierung einzelner Arbeitsschritte ist es von Vorteil, wenn du gerne Verantwortung übernimmst und es dir zutraust, als oberste*r Ansprechpartner*in größere Projekte zu managen. Dafür sowie für die Öffentlichkeitsarbeit sind kommunikative Fähigkeiten und Kreativität gefragt. Ein persönliches Interesse oder sogar Leidenschaft für das Thema Klimaschutz ist für den Arbeitsalltag ebenfalls notwendig, vor allem wenn du Verhandlungspartner oder potentielle Sponsoren von den entwickelten Konzepten überzeugen musst.

 

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Gerade der Bereich der erneuerbaren Energien entwickelt sich permanent weiter. Hier ist es also wichtig, immer up to date zu sein und sich stetig fortzubilden. Dementsprechend kann es sinnvoll sein, ein weiterführendes Studium zu absolvieren, um die eigene Perspektive zu schärfen.
Wenn du aktiv an der Forschung zu energietechnischen Fragen mitwirken möchtest, bietet sich eine Promotion in diesem Bereich an. Unabhängig vom wissenschaftlichen Tätigkeitsfeld kann dir eine Promotion außerdem bessere Aufstiegschancen auf dem freien Markt ermöglichen.

 

Fazit

Das Berufsfeld und die Aufgaben eines*r Klimaschutzmanager*in sind vielfältig und facettenreich: Neben konzeptionellen und entwicklungstechnischen Aufgaben sind Klimaschutzmanager*innen in ständigem Kontakt mit Menschen und haben die Möglichkeit, eigene Ideen zum Schutz unserer Umwelt zu entwickeln und umzusetzen.
Dabei nehmen Klimaschutzmanager*innen am gesamten Entwicklungsprozess konkreter Klimaschutzmaßnahmen teil – von der Idee bis zu ihrer tatsächlichen Realisierung. Somit leisten sie einen wichtigen Beitrag gegen den Klimawandel.

 

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Wenn du dich über weitere Berufe im Bereich der erneuerbaren Energien informieren möchtest, könnten dich diese Beiträge interessieren:

Grüne Berufsbilder vorgestellt: Energiemanager*in,

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