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Mache dein Unternehmen zukunftsfähig – im Interview mit Jens Löbbe

INTERVIEW | Erfahre von Jens Löbbe, dem Gründer und Geschäftsführer der Argestes Managementberatung GmbH, mehr über die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation. 

INTERVIEW | Erfahre von Jens Löbbe, dem Gründer und Geschäftsführer der Argestes Managementberatung GmbH, mehr über die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation. 

23.02.2024 | Ein Interview von Linda Siepmann-Hücking | Bild: Gabrielle Henderson, unsplash

Herausforderungen in puncto digitaler Transformation meistern – das ist das erklärte Ziel von Argestes. Um das zu erreichen, dreht sich für das fünfköpfige Expertenteam rund um Gründer und Geschäftsführer Jens Löbbe seit 2017 alles um technologiegetriebene Strategien, contentbasierte Produkte sowie die notwendige Weiterentwicklung von Organisationen und Menschen.

JOBVERDE: Guten Tag Herr Löbbe, Sie sind Gründer und Geschäftsführer der Argestes Managementberatung GmbH. Was unterscheidet Argestes von anderen Beratungsstellen?

JENS LÖBBE: Der digitale Wandel ist eine Mammutaufgabe für jedes Unternehmen. Es geht schließlich nicht nur um die Einführung eines neuen ERP-Systems oder eines KI-gestützten Tools, sondern um eine grundlegende Transformation – Organisationskultur, Mindset von Mitarbeitenden und Geschäftsmodell inklusive. Als externe Berater sind wir, die Argestes Managementberatung GmbH, dabei nicht in interne Unternehmenspolitik oder bestehende Strukturen verstrickt. Das ermöglicht es uns, unvoreingenommen direkt in medias res zu gehen und frische Lösungsansätze für oft schon lange bekannte Probleme zu finden. Dabei verstehen wir uns als Lotsen auf Zeit, die mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihren erprobten Methodensets Change-Projekte sicher zum Erfolg führen. Ellenlange Präsentationen mit 283 Slides und mehr gibt es bei uns nicht. Wir können digital und bringen das Relevante auf den Punkt. Ohne unsere externe Sicht zu verlieren, arbeiten wir dabei eng und gemeinschaftlich mit unseren Kunden zusammen und teilen unser Know-how in praxisnahen und interaktiven Schulungsangeboten. Denn nur wenn Mitarbeitende befähigt werden und in Themenbereichen wie Strategie, Projektmanagement und Change fit sind, bleiben Unternehmen auch in hyperdynamischen Zeiten wettbewerbsfähig.


Unser Interviewpartner Jens Löbbe, Gründer und Geschäftsführer der Argestes Managementberatung GmbH
(Bild: Claudia Masur für Argestes Managmentberatung GmbH)

Sie betonen auf Ihrer Website die Relevanz digitaler Transformation. Können Sie das näher erläutern?

Wir leben in dynamischen Zeiten. Um uns herum gibt es vor allem im Bereich Digitalisierung und Technik zahllose Veränderungen, die scheinbar alle gleichzeitig passieren. Cloud-Computing, Remote-Work oder ChatGPT sind hier nur die bekanntesten Beispiele für Trends, die den Druck auf Unternehmen verstärkt haben. In einer so schnelllebigen VUCA-Welt ist Transformation die strategische Notwendigkeit für Unternehmen. „Weiter so“ ist also kein zukunftsfähiger Leitspruch. Mit der Rückbesinnung aufs Kerngeschäft und einer „Haben wir schon immer so gemacht“-Strategie gehen Unternehmen vielmehr das Risiko ein, abgehängt zu werden. Nur wer verändernden Marktbedingungen gerecht wird und Change aktiv gestaltet, kann langfristig Erfolge sichern.

Welche Auswirkungen kann die digitale Transformation auf Mitarbeiter*innen haben?

Aktuelle Prognosen des Internationalen Währungsfonds gehen davon aus, dass sich 60 Prozent aller Jobs in den entwickelten Volkswirtschaften durch KI verändern werden. Gleichzeitig belegen aktuelle Zahlen aus dem Digitalisierungsindex des Bundeswirtschaftsministeriums, dass die deutsche Wirtschaft in Sachen Digitalisierung 2023 eher weiter ins Hintertreffen geraten ist, wobei insbesondere die großen Unternehmen mit 250 Beschäftigten und mehr zurückfallen. Um hier aufzuholen und künftig wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht es neben Investitionen vor allem einen massiven Ausbau der (digitalen) Aus- und Weiterbildung. Mitarbeitende und ihre Fähigkeiten spielen eine entscheidende Rolle, um den Wandel erfolgreich voranzutreiben – insbesondere, wenn neben Cloud Computing und Co. künftig auch künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt. Schließlich geht die digitale Transformation über die Einführung solcher Technologien hinaus. Sie erfordert einen Wandel in der Denkweise, im Verhalten und in den Fähigkeiten der Belegschaft, etwa interne Projekte eigenständig weiterzuführen und erfolgreich umzusetzen. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden hier nicht aktiv fördern und in den Transformationsprozess einbinden, laufen Gefahr, die Vorteile der digitalen Innovationen nicht voll auszuschöpfen.


Bild: geralt, pixabay

Und welche Hindernisse können hier gegebenenfalls auftreten?

Hürden, die Transformationsprozesse in Teilen oder sogar ganz zum Scheitern bringen, gibt es viele. Nicht ohne Grund belegen Studien, unter anderem von McKinsey, immer wieder, dass zwischen 70 und 80 Prozent aller Veränderungsprojekte nicht die Ziele erreichen, die sie sich gesteckt haben. Neben Ursachen wie mangelnder Führung und fehlender Klarheit in der Kommunikation begegnet uns in der Praxis immer wieder ein emotionaler Widerstand aufgrund von Unverständnis für die Dringlichkeit der Veränderungsmaßnahmen. Anstatt auf Strategie zu setzen und eine Vision zu entwickeln, legen manche Organisationen den Fokus zu sehr auf kurzfristige Erfolge, wodurch die Verankerung der Transformation ausbleibt. Entsprechend wichtig ist es, professionelle Unterstützung in Form von erfahrenen Beraterinnen und Beratern an der Seite zu haben, die als Lotsen auf Zeit auftreten und Mitarbeitende befähigen.

Wie können Unternehmen sicherstellen, dass sich die Digitalisierung positiv auf die Mitarbeiter*innen auswirkt?

Damit der digitale Wandel nachhaltig erfolgreich funktioniert, braucht es Mitarbeitende und Führungskräfte, die neue Technologien nicht nur nutzen und verstehen, sondern positive Erfahrungen damit machen. Zahlreiche Studien, wie die von Deloitte im Sommer 2023, zeigen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber der fortschreitenden Digitalisierung in der Arbeitswelt grundsätzlich positiv eingestellt sind. Lediglich ein Viertel ist aktuell noch zurückhaltend, bevorzugt traditionelle Arbeitsweisen oder ist im Hinblick auf die Digitalisierung unsicher. Ziel muss es hier in Unternehmen sein, ihre Skepsis abzubauen und mit konkreten Maßnahmen dafür zu sorgen, dass neue Technologien nicht als Bedrohung empfunden werden. Dabei gilt es Chancen und Potenziale hervorzuheben und Mitarbeitende beispielsweise im Rahmen einer praxisnahen MasterClass in den notwendigen Skills zu schulen, sodass sie in den Themenbereichen Strategie, Projektmanagement und Change langfristig dazu befähigt werden, interne Projekte eigenständig umzusetzen.


Bild: Kvalifik, unsplash

Welche konkreten Technologien braucht ein Unternehmen für eine gelungene Digitalisierung?

Konkrete Technologien, die Unternehmen für eine erfolgreiche Digitalisierung benötigen, unterscheiden sich je nach Branche, Unternehmensgröße, Reifegrad der Digitalisierung und spezifischer Zielsetzung. Eine Option von der Stange, die sich allen Organisationen, egal ob Verlagswesen, Industrie oder Handel, überstülpen lässt, existiert nicht. Entsprechend wichtig ist es zunächst, den Status quo zu kennen, bevor im nächsten Schritt eine umfassende Marktrecherche durchgeführt und ein Konzept für den Auswahlprozess erstellt wird. Im Fokus muss dabei immer stehen: Was soll in der Praxis mit der neuen Software, dem neuen Tool oder der Technik erreicht werden? Welchen Nutzen wollen Unternehmen, aber auch die Anwender*innen erzielen? Wie wird der gemessen? Dabei gilt es sich von allzu starren Vorstellungen für das ideale Profil in der Startphase zu verabschieden und stattdessen auf Flexibilität im Entscheidungsprozess zu setzen. Allzu statische Projekte führen schlimmstenfalls zu Systemen, die am Ende unbrauchbar sind.

Das Interview hat dich Neugierig gemacht?

Hier gibt es weitere Informationen zur Argestes Managementberatung: Webseite & LinkedIn

 

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