Die Ausbildung zum Hauswirtschafter
Kandidaten und Querdenker

Die Ausbildung zum Hauswirtschafter

Der Hauswirtschafter unterstützt Kinder sowie ältere und kranke Menschen in ihrem Alltag. Er arbeitet in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Jugendherbergen und Schulküchen. In der Landwirtschaft managt er unter anderem den Haushalt auf dem Hof. Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich an der Hochschule weiterzubilden.

Der Hauswirtschafter unterstützt Kinder sowie ältere und kranke Menschen in ihrem Alltag. Er arbeitet in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Jugendherbergen und Schulküchen. In der Landwirtschaft managt er unter anderem den Haushalt auf dem Hof. Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich an der Hochschule weiterzubilden.

25.06.2018 - Ein Beitrag von Gessica Mirra

Was macht ein Hauswirtschafter?

Der Hauswirtschafter arbeitet mit Kindern, älteren und kranken Menschen zusammen. Seine Einsatzorte reichen entsprechend von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, über Krankenhäuser, Senioren- und Pflegeeinrichtungen bis hin zu Jugendherbergen, Betriebskantinen oder Schulküchen. Der Hauswirt hilft dabei, hier den Alltag zu meistern: Er geht einkaufen, sorgt für eine fachgerechte Vorratshaltung der Lebensmittel, bereitet die Mahlzeiten zu und serviert diese, er stellt Sauberkeit und Hygiene sicher und unterstützt auch bei allen anderen Aufgaben, die die betreute Person noch nicht oder nicht mehr meistern kann.

In der Ausbildung zum Hauswirtschafter wird dementsprechend vermittelt, wie Speisen und Getränke professionel zubereitet, angerichtet und serviert werden, wie man Speisepläne erstellt und wie man Lebensmittel und andere Verbrauchsgüter nach Plan einkauft. Es werden Techniken der Hausreinigung und der Wäschepflege ebenso erlernt wie der richtige Umgang mit Küchen- und Haushaltsgeräten. Man lernt Räume gestalten und dekorieren, das Budgets sinnvoll zu planen und - gerade in großen Einrichtungen wichtig - wie man Einkaufspläne erstellt.

Als Hauswirtschafter in der Landwirtschaft

Gerade während der Ernte, wenn jede helfende Hand auf dem Feld oder im Stall gebraucht wird, sorgt der Handwirtschafter auf dem Hof für Entlastung. Der Hauswirtschafter managt den Haushalt, kümmert sich um den Einkauf, die Mahlzeiten und die Sauberkeit auf dem Hof. Auch hier unterstützt er die Kinder und die älteren Personen beim Meistern des Alltags. Zunehmend stehen die Fachkräfte aber auch für die Diversifizierung landwirtschaftlicher Betriebe, dann arbeiten sie mit an der Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte. Oft sind sie auch für die Versorgung der Tiere mitverantwortlich.

Was verdiene ich im Schnitt?

Das Einstiegsgehalt als Hauswirtschafter beträgt in der Regel zwischen 1470 und 2000 Euro brutto im Monat. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung kannst du bis zu 2500 Euro brutto verdienen. Wenn du eine Weiterbildung erfolgreich beendet hast, beispielswiese zum Meister oder Betriebswirt für Hauswirtschaft, dann ist mit ein paar hundert Euro brutto mehr zu rechnen. Und mit jeder weiteren Fortbildung oder einem angeschlossenen Studium steigt dein Lohn weiter.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Für die Ausbildung zum Hauswirtschafter ist mindestens ein Hauptschulabschluss erforderlich.

Welche Soft Skills sind hilfreich?

Hauswirtschafter sollten Organisationstalent mitbringen und vor allem ein großes Einfühlungsvermögen - denn im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Menschen, die auf ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Sie sollten Interesse an Ernährungs-, Gesundheits- und Umweltfragen haben, Spaß am Kochen und ein praktisches Geschick bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.

Welche Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Nach der Ausbildung zum Hauswirtschafter gibt es Möglichkeit, dich in zahlreichen Weiterbildung und auch an der Hochschule weiterzubilden und damit auch die Möglichkeit auf mehr Gehalt zu steigern.

Folgende Weiterbildungen gibt es:

  • Meister der Hauswirtschafter
  • Staatlich geprüfter Wirtschafter
  • Geprüfter Fachhauswirtschafter
  • Staatlich anerkannter Dorfhelfer
  • Staatlich geprüfter hauswirtschaftlicher Betriebsleiter

An der Hochschule können Ernährungs- und Haushaltswissenschaftiche Seminare und Vorlesungen besucht werden oder auch solche in Ernährungsökonomie und Versorgungsmanagement. Mit einem Abschluss mit diesen Schwerpunkten kannst du beispielsweise als Technische Lehrkraft in Hauswirtschaft einsteigen.

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